Vom Länderspiel bis zur Weltmeisterschaft in Deutschlands Arenen – Was braucht es, um hochkarätige Sportgroßveranstaltungen erfolgreich zu planen und auszurichten?
Darüber diskutierten am Montag die Event- und Austragungsabteilungen der Teamsport Deutschland-Verbände bei einem operativen Workshop in Köln.
Bereits am Sonntag kamen die Vertreterinnen und Vertreter der Verbände auf Einladung des Deutschen Handballbundes zusammen, um die deutschen Handballer im Spiel gegen Dänemark zu unterstützen und gleichzeitig einen spannenden Blick hinter die Kulissen der LANXESS Arena zu werfen. 🇩🇪🇩🇰
Im Mittelpunkt des anschließenden Austauschs standen unter anderem:
– Team- und Organisationsstrukturen
– Austragungsregionen und Spielstätten
– Ticketing-Strategien
– Best-Practice-Beispiele aus vergangenen Events
– Gemeinsame Herausforderungen bei der Ausrichtung internationaler Sportgroßveranstaltungen
Der sportartenübergreifende Blick zeigt:
Bis 2032 haben die Teamsportverbände bereits zahlreiche Welt- und Europameisterschaften in Deutschland gesichert. Gleichzeitig wachsen die Herausforderungen: Unterschiedliche Förderrealitäten in den Bundesländern sowie die weit verbreitete Praxis der Fehlbedarfsfinanzierung erschweren im internationalen Wettbewerb zunehmend die Vergabe und Durchführung von Veranstaltungen.
Umso wertvoller war der verbandsübergreifende Austausch und die Möglichkeit, voneinander zu lernen und gemeinsame Perspektiven zu entwickeln.
Der konstruktive und zugleich sehr offene Auftakt beim DHB in Köln soll deshalb keine Ausnahme bleiben: Die Austragungsexpertinnen und -experten haben vereinbart, den engen Austausch fortzusetzen und schon bald beim nächsten Teamsport Deutschland-Verband zu gastieren.
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